Nr.
02
24.04.09
15:43

Infos vorhanden - hier klicken! Bild(er) vorhanden - hier klicken!
FEUER: "Feuer - gross"      *Brennt Reetdachhaus nieder*    
Rade: Rader Weg 18x
Trotz aller Bemühungen brannte ein bekanntes Reetdachhaus völlig nieder. Rund 150 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten bis nach 23 Uhr...

Ein schwarzer Tag für die Besitzer des ehemaligen Museums in Rade: Das alte Reetdachhaus wurde Opfer eines Großfeuers...

Gegen 15:43 Uhr war die Ruhe in Rade schlagartig vorbei. Bei den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in der gesamten Gemeinde Tangstedt piepten die Alarmmelder und es heulten die Sirenen: Großalarm - "Feuer gross" im Rader Weg lautete die Meldung.

Nur Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte ein, die von einer dichten und beißenden Qualmsäule empfangen wurden. Der Dachstuhl des reetgedeckten Hauses stand in Flammen.
Sofort wurden weitere Kräfte aus umliegenden Feuerwehren (u. a. auch eine Drehleiter und ein Tanklöschfahrzeug aus Norderstedt) nachalarmiert.
Ab da begann ein Kampf gegen das Feuer, der letztendlich aussichtslos war.

Rund 150 Einsatzkräfte aus 8 Feuerwehren versuchten stundenlang das Feuer unter Kontrolle und den Schaden so gering wie möglich zu halten. Doch leider erfolglos. Das Reetdachhaus brannte vollständig bis auf die Grundmauern nieder.

Neben den vorhandenen Wasserentnahmestellen (z.B. Hydrant) mußte über eine lange Schlauchstrecke das Wasser aus der Alster entnommen werden.

Da nach Stunden noch viele Glutnester und Schwelbrände vorhanden waren, mußte ein Abriß-Bagger anrücken und Teile der Überreste des Hauses unter Löscheinsatz auseinander nehmen.

Für die Versorgung mit Essen und Getränken rückte die ASB-Betreuungsgruppe und die SEG (Schnell-Einsatzgruppe) aus Stormarn an.
Der LKW für die Schlauch- und Atemluftflaschen-Nachschubversorgung mußte zweimal Material von der Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau zur Einsatzstelle bringen.

Kurz nach 23 Uhr waren dann die Nachlöscharbeiten abgeschlossen. So manch Feuerwehrmann/-frau fiel dann wohl erschöpft ins Bett...

Ein großes Dankeschön für die Unterstützung geht an die Kameraden/Helfer/-innen
der FF Tangstedt, der FF Wilstedt, der FF Bargfeld-Stegen, der FF Jersbek, der FF Kayhude, der FF Norderstedt, des ASB-Betreuungszuges, der SEG, die Rettungswagenbesatzung(en) der Rettungswache Kayhude/Naherfurth, der Polizei, dem Bauhof (Absperrung) und natürlich auch an die eigenen Kameraden!